Blogtipps für Einsteiger – Was bringt der eigene Webspace?

Gepostet am 22. Juli 2007 in Grundlagen, Weblogdienste | 5 Kommentare

Blogtipps für Einsteiger

Das Upload-Magazin sammelt Blogtipps für Einsteiger und ich biete hier mal ein paar Gründe den eigenen Webspace mit eigener Blog-Software zu versehen, anstelle einen der vielen Blogdienstleister zu verwenden. Was bringt es denn, wenn man selber Hand anlegt und mit Aufwand, Technik und Kosten die Inhalte auf einem angemieteten Webspace hinterlegt?

Kontrolle über das Design

Bei vielen Weblogdiensten sind die Designmöglichkeiten stark eingeschränkt. Man kann zwar sehr oft zwischen verschiedenen „Themes“ auswählen, evtl. noch bestimmte Bilder austauschen und die Reihenfolge von verschiedenen Blöcken ändern, aber ein individuelles angepasstes Design ist nur in den seltensten Fällen möglich.

Werbeeinblendungen bei vielen kostenlosen Diensten

Sie können oft nicht selbst entscheiden, ob Werbung gezeigt wird, oder nicht. Auch nicht welche Werbung neben Ihren Inhalten stehen. Zudem sind die Werbeeinnahmen für den Blogdienstleister bestimmt, der damit einen Teil seines Einkommens bestreitet. Manche Dienste bieten gegen Bezahlung werbefreie Weblogs an, aber:

Manche Weblogdienste verlangen Geld…

das Sie genauso gut in einen eigenen Webspace stecken können. Die Kosten sind meistens ziemlich vergleichbar.

Kontrolle über die Inhalte

Wer hat die Rechte, über die von Ihnen erstellten Inhalte bei einem Weblogdienst? Sehen Sie sich auf alle Fälle die AGB sehr genau an. Nichtsdestotrotz kontrolliert Ihre Inhalte jemand anders. Wer macht das Backup der Daten? Wann und wieoft?

Diese Fragen lassen sich nur mit einem Weblog auf dem eigenen Webspace klären.

Erweiterbarkeit um Funktionen

Sie wollen ein Kontaktformular in Ihr Weblog auf eine der Seiten einbauen? Schön, bei vielen Weblogdiensten ist dies nicht möglich. Die volle Kontrolle über Funktionen ihres Weblogs haben Sie nur mit einem eigenen auf Ihrem Webspace liegenden Weblogs.

5 Kommentare

  1. Ich habe einige Gratis-Bloghoster getestet, Fazit war eigentlich immer, dass die reine Gratis-Version für passionierte Blogger unbrauchbar sind.
    Geignet vielleicht, mal eben reinzuschnuppern, aber mehr auch nicht. Zu wenig Möglichkeiten bei Design und Plugins, oft sehr aufdringliche Werbung, zu viele Einschränkungen generell. Getestet habe ich während ich schon einen selbst gehosteten Blog hatte, um darüber im Blog zu berichten.

    Ich selbst hoste 2 WP Blogs auf eigenem Webspace, das ist am Ende sogar günstiger als die Paid Version verschiedener Bloghoster. Und ich bin mein eigener Herr, kann schalten und walten wie ich möchte (im Rahmen der Gesetze).

    Fazit für mich:
    Es kommt für ein intensives Blogprojekt nur eigener Webspace n Frage.

  2. Hallo Wu-Lan-Tong,

    danke für Deinen Kommentar, und im Endeffekt bestätigst Du ja auch meine Beobachtungen.
    Deine Lyrik-Blogs gefallen mir übrigens gut.

  3. bei google’s blogger kann man auch alle angesprochenen punkte bearbeiten!

  4. Allein dieser Satz in den Nutzungsbedingungen wäre für mich ein KO-Kriterium:

    Google behält sich das Recht vor, jederzeit mit oder ohne vorherige Ankündigung den Service zu ändern, auszusetzen oder insgesamt einzustellen. In einem solchen Fall können keinerlei Ansprüche gegen Google geltend gemacht werden.

  5. Viele Blogger werden anfangs möglicherweise nicht sofort in der Lage sein, sich auf eigenem Webspace ein Blog zu installieren und einzurichten. Allerdings gibt’s mittlerweile schon sehr viele gute Angebote, die „klickfähige“ Softwarepaket-Installationen (inklusive Blog-Software) anbieten. IMHO spricht gegen ein fremdgehostetes Blog vor allem eines: Dass die Daten jederzeit weg sein könnten…

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